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Designinfos: Ausbildung/Berufsbilder

Ausbildung / Berufsbilder | designforum-arnsberg.net

    Auf dieser Seite gibt es Informationen über das Berufsbild des Objektdesigners.

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Objektdesign

Antworten zum Bereich Fotodesign von Harald R. Brörken.

a) Was macht ein Objektdesigner?
Im Nebenzweig des Fachbereichs Produktdesign gestaltet der Objektdesigner Produkte, die nicht serienmäßig hergestellt werden können, folglich Sonderanfertigungen.

b) Wie kann man sich auf das Studium vorbereiten? (Hast Du ein Praktikum absolviert? Hältst Du das für sinnvoll? Ist eine abgeschlossene Ausbildung von Vorteil? Wenn ja: in welchem Bereich?)
Eine Vorbereitung auf das Studium ist auf jeden Fall empfehlenswert. Anstelle einer Ausbildung habe ich ein Jahrespraktikum bei einem Tischler absolviert. Dies hat mir einen Einblick in handwerkliche Tätigkeit vermittelt, die einen wichtigen Anteil bei der Betätigung als Objektdesigner hat. Solch eine handwerkliche Ausbildung oder ein Praktikum in einem handwerklichen Betrieb möchte ich auf jeden Fall empfehlen. Je nach Neigung sollte man die handwerkliche Sparte auswählen.

c) Welche Inhalte vermittelt das Studium?
Zu Beginn meines Studiums hielt sich die handwerkliche Ausbildung in verschiedensten Bereichen, und die Vermittlung von Designtheorie, kreativem Denken und Entwurfstechniken die Waage. Durch den regelmäßigen Besuch von Examensausstellungen an der von mir besuchten Fachhochschule konnte ich beobachten, dass der handwerkliche Bereich um einiges zurückgefahren wurde. So wird eine handwerkliche Ausbildung vor dem Studium wichtiger.

d) Welche Anforderungen stellt der Beruf (technisches Wissen, handwerkliches Können, etc.)? Welche Eigenschaften sollte jemand haben, der Fotodesigner werden möchte?
Eine technische Umsetzbarkeit von Entwürfen ist nur möglich, wenn der Designer sich dessen bewusst ist, was er tut. Das notwendige technische und handwerkliche Wissen sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Diese Entwürfe müssen erarbeitet werden. Das heißt, man braucht Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit seine Vorstellung zu vermitteln. Dazu gehören Gespräche sowie Visualisierungstechniken wie eine Handzeichnung und deren Umsetzung und Konkretisierung im Computer. Man muss auf vielen Ebenen kommunikativ sein.

e) Was würdest Du jemandem raten, der gerne Objektdesigner werden möchte?
Abgesehen von den gestalterischen Fähigkeiten möchte ich empfehlen, ein offener, kontaktfreudiger Mensch zu sein, da man in der Lage sein muss, seine Ideen zu vermitteln. Wer die Welt mit „anderen Augen“ sehen kann, sieht neue, weitere Aspekte. Als Kreativitätstraining ist dies eine große Hilfe.

f) Gibt es Schwierigkeiten/Dinge in Deinem Beruf, auf die Du gerne besser vorbereitet worden wärst/über die Du Dir gewünscht hättest, aufgeklärt worden zu sein?
Während des Studiums ist man gewohnt, relativ frei arbeiten zu können. Im Berufsalltag kann man in der Hinsicht auch schon mal harte Einschränkungen erfahren. Wer sich selbstständig machen möchte, sollte unbedingt ein Seminar zur Unternehmensgründung besuchen.

g) Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?
Geduldsübungen. Der Wechsel zwischen Arbeiten am Computer und der Arbeit in der Modellbauwerkstatt.